Tankaprosa

Berichtigung
Eine Berichtung.
Im Frühling
Diese Tankaprosa ist ein Schelmenstück, das augenzwinkernd auf Legendenbildung und lyrische Konventionen verweist.
Distelwolle
"Distelwolle" ist eine Tankaprosa-Reihe: Ihren Titel verdankt sie dem ersten Stück, aus dem die drei folgenden ganz natürlich hervorgehen. Sie spielen alle in unterschiedlichen Gefilden und ich habe jedem Stück eine eigene Stimmung gegeben. Was sie verbindet, ist ihr Erzählstil – und der Wind.
Für eine Lerche - zum Spaß
Seinem Originaltitel "For a Lark" entsprechend, tragen Wortspiele zum Charme dieses leichten Stückes bei.
Flügel
Als kleines Bonbon enthält "Flügel" eine Anspielung auf eine mittelalterliche Legende.
Dünn gesät
Der letzte Teil der "Distelwolle"-Reihe hat es in sich: sämtliche Tanka der Geschichte lassen klassische Gedichte aus dem Kokin Wakashū anklingen.
Unter den Wellen
Für diese Tankaprosa beziehe ich mich auf ein Märchen von Andersen. Gleichzeitig ist es ein Beispiel für Ekphrase, die literarische Beschreibung eines Werks der bildenden Kunst. Dieses Stück zeigt sehr gut, wie eine größere Anzahl Tanka, eingestreut und als Sequenz, sich auf die Prosa auswirkt.
Verlierst du mich, bist du verloren
Die Idee zu diesem Stück bekam ich im Herbst 2008 von einer ziemlich schief am Hang stehenden Erle. Es ist ein Kunst-Märchen, in dem ich die Tanka mal den Figuren, mal dem Erzähler in den Mund gelegt habe.
Rauschen
Näher an der Realität als es den Anschein hat. In den Tanka habe ich den Titel aufgegriffen.
Eltern, Kinder...
Diese Tankaprosa wird von einem Rengay eingeleitet, einer Form, die sich für die kurzen Gesprächsfetzen geradezu anbietet.
Markt
"Markt" kombiniert deutsche Prosa mit einem englischen Tanka. Da ich täglich in zwei, drei Sprachen unterwegs bin, ist der Wechsel für mich ganz natürlich. Und weil er hier noch dazu eine Funktion erfüllt, habe ich mich gegen eine Übersetzung entschieden.
Luft
In diesem Fall schrieb ich erst das Tanka und träumte dann die Tankaprosa dazu.
Vergissmeinnicht
Hier sind es Blumen, die durch das Tanka sprechen.
Ein Schritt zur Seite
"Ein Schritt zur Seite" habe ich als Gegenstück zu "Vergissmeinnicht" verfasst. Es ist keine Tankaprosa sondern Kurzprosa mit freien Versen. Ich führe es hier auf, um zu zeigen, dass jede Art von Gedicht sich anders zur Prosa verhält und die Wahl der Gedichtform nicht beliebig ist.
Herbst
Ein wehmütiges Stück, in dem Heimweh umschlägt in Heimat.
Strandgut
"Strandgut" schrieb ich 2002, als das Genre und seine klassischen Vorgänger noch recht unbekannt waren.

Erstellt am 31.01.2010 ~ Zuletzt geändert am 24.05.2010

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